Veronika Siegl

Veronika Siegl ist Sozialanthropologin und Geschlechterforscherin an der Universität Wien. Sie interessiert sich für Fragen rund um Ethik, Ungleichheit und Selbstbestimmung im Kontext von Reproduktionsmedizin. Basierend auf ihrer Dissertation veröffentlichte sie im Jahr 2023
die Monografie «Intimate Strangers. Commercial Surrogacy in Russia and Ukraine and the Making of Truth» (Cornell University Press), für die sie den Sharon Stephens Prize der American
Ethnological Society erhielt. Aus der Zusammenarbeit zwischen Sarah Hildebrand und Veronika Siegl entstand zudem das Kapitel «Zehn Monate / Ten Months» im Foto-Text-Band «hope» (2018,
Christoph Merian Verlag). In ihrem aktuellen Forschungsprojekt
arbeitet Veronika Siegl zur Verhandlung von Leben und Tod im Kontext von Schwangerschaftsabbrüchen nach einer pränatalen
Diagnose in Österreich.

Beiträge