ISBN 978-3-03777-114-3
156 Seiten
2012
Format 15.5 x 22.5 cm

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Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik

Ein Rückblick auf dreissig Jahre Schweizer Drogenpolitik

Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF)

Welche Drogenpolitik soll die Schweiz verfolgen? Diese Fragestellte sich auf dramatische Weise in den 1980er Jahren, als sich Menschen auf dem Platzspitz mit HIV/Aids infizierten. Mehr Repression war die erste hilflose Antwort – bis sich ein gesellschaftlicher Konsens herausbildete, der auf einer liberalen Haltung beruhte. Mit der Viersäulenpolitik – Prävention, Therapie, Schadensminderung sowie Repression – wurde ein erfolgreiches Modell eingeführt, das später in vielen europäischen Städten Anwendung fand. Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) hat diese Politik geprägt und begleitet, aber auch weiterentwickelt.
Dieses Buch blickt auf diesen Prozess und die Rolle der EKDF als Ideenschmiede der Drogenpolitik zurück. Verschiedene Autorinnen und Autoren, die an der Ausarbeitung der Drogenpolitik beteiligt und in der Kommission tätig waren, aber auch die Kommissionsarbeit konstruktiv begleiteten, berichten über diese intensiven dreissig Jahre und stellen sich auch zukunftsgewandt soziologische, politologische, ethische und juristische Fragen zu diesem sehr spezifischen schweizerischen Weg. Die Drogenpolitik der Schweiz wird kritisch beleuchtet und wegweisend weitergedacht.

Pour la version française: La politique drogue en tant que politique de société.

Autoren/Herausgeber

Sandro Cattacin, Ruth Dreifuss, Françoise Dubois-Arber, Lukas Grossmann, Thomas Hansjakob, Thomas Kessler, Martin Killias, Philippe Lehmann, Anne-Catherine Menétrey-Savary, Hans-Peter Schreiber, Diane Steber Büchli, Ambros Uchtenhagen, François van der Linde, Thomas Zeltner und Geneviève Ziegler.

Rezension

«Jeder, der sich mit Migration bzw. Diversity beschätigt, sollte dieses Buch ernst nehmen.»

Rezension auf socialnet.de von Gundula Barsch (03.12.2012)