
Sabine Schäper, Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Sabine Schäper, Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Daniele Zullino, Sandro Cattacin, Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Sandro Cattacin, Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Franziska Hänsenberger-Aebi, Urs Schäfer (Hrsg.)
Dagmar Domenig, Sandro Cattacin, Irina Radu (Hrsg.)
Dagmar Domenig, Urs Schäfer (Hrsg.)
Die Suche nach Eigenheit und Verschiedenheit, die unsere Gesellschaften seit der Renaissance charakterisiert, kombiniert mit der vereinfachten und erhöhten Mobilität, führt zu einem Anwachsen von pluralen und komplexen Identitäten, Netzwerken und damit verbundenen sozialen Schnittstellen. Immer mehr Menschen lassen sich nicht mehr fest einer Gruppe zuordnen, sondern wechseln und bearbeiten – je nach Situation und Kontext – kontinuierlich ihre identitären Zugehörigkeiten und setzen sich ein für mehr Teilhabe und Anerkennung ihrer Verschiedenheit. Diese Reihe möchte der Frage der individuellen, institutionellen und gesellschaftlichen Herausforderungen einer auf Verschiedenheit geeichten Welt nachgehen. Beiträge zu Themen der Intersektionalität, der Arbeit an identitären Grenzen sowie Betrachtungen, die disziplinäre Forschungsbereiche zu Beeinträchtigung, Mobilität und sexueller Orientierung verbinden und überwinden helfen, finden in dieser Reihe ihren Platz. Interdisziplinäre Forschung und Beiträge mit Praxisbezug sind besonders willkommen. Wachsende Verschiedenheit bedeutet wechselnde Machtverhältnisse, Diskriminierungen und Unterdrückung. Deshalb besteht die grösste Herausforderung in der Organisierung der Teilhabe von Verschiedenheit und in der Ermöglichung emanzipativer Prozesse.
Wissenschaftlicher Beirat





